Ziele des Vereins

Die Vergangenheit beeinflusst unsere Gegenwart, auch wenn es uns nicht bewusst ist“ – Francine Shapiro

Zweck des Vereins ist die Förderung der Kultur, insbesondere der Aufbau und die Ergänzung des gemeindlichen „Bürgerarchivs Klein Nordende“ sowie die laufende Aktualisierung des Digitalarchivs.

Aufgaben sind die Übernahme, der Ankauf, das Sammeln, die Pflege und der Erhalt von heimatlichem Kulturgut, um es den Bürgerinnen und Bürgern für die Nutzung und Auseinandersetzung mit der Geschichte, der Kultur und der Gesellschaft zugänglich zu machen.

Dazu gehören die Erforschung und Darstellung der Ortsgeschichte und die Geschichten der Menschen von Klein Nordende und ihrer Umgebung, sowie die Erstellung oder Förderung von Publikationen zu den Archivalien und der Geschichte, die Vorbereitung und Durchführung von Bildungsveranstaltungen und Ausstellungen, die Förderung des Heimatgedankens und der niederdeutschen Sprache.

Wir verstehen uns als Teil der „Graswurzel-Bewegung Geschichte von unten“ und teilen das Motto der Geschichtswerkstätten: „Grabe, wo du stehst“.

 

Über Francine Shapiro

Francine Shapiro (* 18. Februar 1948 in Brooklyn, New York City; † 16. Juni 2019[1][2]) war eine US-amerikanische Literaturwissenschaftlerin, Psychologin und Begründerin von EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing), einem psychotherapeutischen Verfahren.[3]

„Neuer Saft in den Graswurzeln“, schrieb Gunther Hoffmann über seinen Leitartikel in der „Zeit“ vom 30. Mai 1986. Mit „Graswurzeln“ sind Basisbewegungen gemeint, die sich in allen Bereichen der Gesellschaft entwickeln: • Umweltschützer, Friedensgruppen, Mieterinitiativen, Frauenhausvereine Zur Auflösung der Fußnote[1]
Auch beim Blick in die Vergangenheit bewegt sich das Wurzelwerk: Mit dem Anspruch, „Geschichte von unten“ zu betreiben, schließen sich in Städten und Dörfern historisch Interessierte und Historiker zu „Geschichtswerkstätten“ zusammen. Für den Frankfurter Kulturdezernenten Hilmar Hoffmann repräsentieren Geschichtswerkstätten „derzeit vermutlich den am schnellsten wachsenden Bereich kultureller Tätigkeit“ Zur Auflösung der Fußnote[2] — eine bemerkenswerte Beobachtung, wenn man bedenkt, daß noch vor zehn Jahren solche Initiativen gänzlich unbekannt waren.
in Schweden haben sich, angeregt durch das Beispiel des Schriftstellers Sven Lindquist, etwa 1 600 „Geschichte von unten““ gebildet,